The Wolf of Wall Street beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt von dem Leben des Wallstreet Börsenmaklers Jordan Belfort, der von einem grandiosen Leonardo DiCaprio verkörpert wird. Belfort verdiente in den 1990er Jahren durch den Aktienhandel ein Millionenvermögen. Grundlage von The Wolf of Wall Street war der gleichnamige Bestseller Belforts.
Martin Scorsese gehört zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Regisseuren unserer Zeit. Gemeinsam mit Leonardo DiCaprio drehte er zuvor bereits Gangs of New York, Departed – Unter Feinden und Shutter Island. Auch in The Wolf of Wall Street liefern die Darsteller unter Anleitung des Großmeisters zuverlässig und mit einem kleinen Hang zum Overacting ab.
Entstanden ist ein greller und phasenweise fast hektischer Film, der zeigt, welche Faszination und Sucht von Geld ausgehen kann.
1. Inhalt von The Wolf of Wall Street
Die Handlung setzt an dem Tag ein, an dem Belfort seinen ersten Job an der Wall Street antritt. Hier beweist er enormes Talent im Makeln von Aktien und erliegt bald dem Rausch des schnellen Geldes. Als er durch den Börsencrash am Schwarzen Montag seine Anstellung verliert, verschlägt es ihn in ein kleines Maklerbüro. Dort lernt er die Pink Sheets kennen. Bei diesen handelt es sich um Wertpapiere, die über eine außerbörsliche Plattform gehandelt werden.
Später gründet er mit seinen Nachbarn Donnie Azoff (Jonah Hill) die eigene Maklerfirma Stratton Oakmont. Mit kurz darauf über 1.000 Beschäftigten wird Stratton Oakmont das seinerzeit größte Brokerunternehmen in den USA und macht Jordan Belfort mit 26 Jahren zum Multimillionär – und das nicht nur auf rein legalem Wege. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das FBI auf den jungen Wolf aufmerksam wird.
2. Für wen ist der Film geeignet?
Das Leben von Belfort und Konsorten ist exzessive und Scorsese vermittelt es sehr anschaulich. Er inszeniert das Spektakel, um zu unterhalten. So bricht die Stimme Belforts, die aus dem Off Hintergründe zur Börse näher erklärt, mit den Wort „Aber interessiert Sie das nun wirklich?“ ab.
Wer kein Lehrstück zum Schwarzen Montag sucht und keine ernsthafte, kritische Auseinandersetzung mit Belforts Machenschaften, kann sich mit The Wolf of Wallstreet sicherlich großartig unterhalten lassen.